Sonntag, 26.10.2008/15.00h
TSV Nellmersbach I - VfL Winterbach I 3:1
Zitterpartie bis kurz vor Schluß
Bis kurz vor Spielende mussten die Nellmersbacher warten, um das Spiel schließlich mit 3:1 für sich entscheiden zu können.
Zu Beginn waren die Winterbacher die spielbestimmende Mannschaft. Nellmersbach hatte die erste viertel Stunde komplett verschlafen und rannte nur hinterher. In der 8. Minute musste der Nellmersbacher Keeper Adrian Carosella seine guten Reflexe unter Beweis stellen, als der Winterbacher Alessandro Siciliano alleine mit dem Ball auf ihn zukam. Die erste Chance für Nellmersbach hatte Jochen Schöllig in der 17. Minute, als er mit einem hohen Ball von rechts aussen die Latte traf. Jetzt war der TSV hellwach. Wenige Minuten später war es wieder Schöllig, der Richtung Tor marschierte. Er sah seinen Mitspieler Michel Disch in besserer Position und passte ihm. Dischs Schuss verfehlte nur knapp das Gästetor. In der 38. Minute foulte der Winterbacher Torwart Rene Kappler den Nellmersbacher Jochen Schöllig an der Strafraumgrenze. Daraufhin erhielt er die rote Karte und Sven Müller verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit hatten Ricardo Kamp und Michel Disch noch die Chance die Führung auf 2:0 zu erhöhen, der Schiedsrichter sah aber Disch in der Abseitsposition. Den direkten Konter, wenige Sekunden vor Schluß, nutzte Tobias Warth zum 1:1 Ausgleich.
Nach der Halbzeit hatten die Nellmersbacher zwar mehr Spielanteile, konnten aber wenig damit anfangen und es kam zu keinen gefährlichen Situationen vor den Toren. Der Schiedsrichter trug durch die ständigen Unterbrechungen seinen Teil dazu bei, dass kein richtiger Spielfluss zustande kam. In der 78. Minute wurde es nochmal ganz knapp für Nellmersbach, als Tobias Warth den Nellmersbacher Torhüter Adrian Carosella überlaufen hatte, aber den Ball am Tor vorbei schoss. 3 Minuten vor dem regulären Ende verwandelte Viktor Burez dann seinen Freistoß direkt zum 2:1 und Dani Fischer konnte dann in der 92. Minute das 3:1 Endergebnis herstellen.
(Jochen Weller)