TSV Rudersberg - TSV Nellmersbach 2:2 (0:2)
Dank eines überragenden Torwarts und einer klasse kämpferischen Moral errang der TSV Rudersberg nach einem 0:2 Pausenrückstand noch ein 2:2-Unentschieden. Von Beginn an zeigten die Nellmersbacher, dass sie nicht um sonst zur Tabellenspitze gehören. Die Rudersberger taten sich schwer, ins Spiel zu finden. So konnte Hannes Fleischmann eine Vorlage von Ümit Karatekin gleich in der 9. Minute zur 1:0 Führung für den TSV Nellmersbach ausnutzen. Nur 4 Minuten später war es wieder Fleischmann, der sich durch die Rudersberger Abwehr spielte. Nur noch der sehr gut reagierende Rudersberger Torwart konnte zum Eckball klären. Weitere 4 Minuten später hatte Savvas Savvidis die nächste Chance auf dem Fuß, nach einer schönen Hereingabe von Hagen Ehleiter. Doch auch hier konnte der Torwart zur Ecke klären. In der 30. Minute erzielte Ümit Karatekin dann die 0:2 Führung für Nellmersbach. Erneut war die Rudersberger Hintermannschaft unaufmerksam. Als dann auch noch Kapitän der Rudersberger Kevin Meya verletzungsbedingt ausfiel, schien die Partie so gut wie gewonnen. Doch die Rudersberer Elf zeigte Moral und kam nach der Pause völlig verwandelt aus der Kabine. In der 48. Minute zeigte sich die Nellmersbacher Abwehr nicht gerade von ihrer besten Seite, als Jasin Erol einen Sololauf von der Mittellinie aus startete. Er spielte den Ball auf Michael Bässler, dieser passte durch zwei Nellmersbacher Spieler hindurch auf Kai-Arne Friedrich, der zum 1:2 Anschlusstreffer vollendete. Nun produzierten die Rudersberger Torchancen im Fünf-Minutentakt. Die Nellmersbacher waren sichtlich überrascht vom Kampfgeist der Rudersberger und konnten nur noch hin und wieder einen Konter fahren, die aber immer gefährlich waren. In der 75. Minute wurde dann das Anrennen der Hausherren belohnt. Allerdings erzielten die Nellmersbacher den Rudersberger Ausgleich, denn Michael Rosanelli fälschte einen Schuss von Ricardo Kamp unglücklich ins eigene Tor ab. In der 82. Minute sah Viktor Burez nach einer Kopfnuss an Tobias Erlenbusch die Rote Karte und in der 87. Minute vergab Spielertrainer Marko Leskovar noch eine gute Möglichkeit für Nellmersbach. Am Ende blieb es beim letztendlich gerechten Unentschieden. An dieser Stelle noch mal die Bitte an die Fans: Auch wenn die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht immer gerecht erscheinen, Beleidigungen müssen nun wirklich nicht sein. Auch der Schiedsrichter ist ein Sportsmann auf dem Platz und sollte fair behandelt werden. Denn ohne Schiri geht’s nicht!