TB Beinstein – TSV Nellmersbach 2:4 (1:1)

 Überragender Hannes Fleischmann

Die Gäste aus Nellmersbach entführten verdientermaßen 3 Punkte aus Beinstein, da sie sich über einen Großteil der Spielzeit hinweg in der Offensive zwingender und stärker präsentierten. Bereits nach wenigen Sekunden erhielt Nellmersbach nach einem Handspiel von Alparslan Biyik klar außerhalb des Strafraums einen Elfmeter zugesprochen, doch Adis Skenderovic scheiterte an TB-Torhüter Matthias Mrozek (2.). Beinstein kam zunächst überhaupt nicht richtig ins Spiel, so dass das der Treffer zum 0:1, welchen Hannes Fleischmann aus kurzer Distanz nach schöner Vorarbeit von Savvas Savvidis in der 12. Minute erzielte, keineswegs überraschend fiel. Dies schien ein Weckruf für den TB zu sein, denn in der Folgezeit dominierten die Platzherren klar das Geschehen. Nachdem Simon Zeiß zunächst zweimal äußerst knapp gescheitert war, gelang ihm nach einem Abwehrfehler per Abstauber der 1:1-Ausgleich (23.). Kurz darauf lenkte Gästeschlußmann Adrian Carosella einen 14-Meter-Schuß von Tobias Pollak bravourös über die Latte. In der 34. Minute folgte das nächste Lebenszeichen der Gäste, als Fleischmann aus der Drehung nur den Pfosten traf. Nach der Pause erspielte sich zunächst keines der beiden Teams ein Übergewicht, doch dann folgten die 3 entscheidenden Minuten der Partie. In der 58. Minute unterlief der ansonsten stark haltende Beinsteiner Keeper Mrozek einen weiten Abschlag und Hannes Fleischmann schob ohne Probleme zum 1:2 ein. 2 Minuten schickte der Schiedsrichter TB-Verteidiger Daniel Funk nach einem Allerweltsfoul mit gelb-rot vom Platz. Die Gastgeber wirkten daraufhin zumeist hilflos und konnten sich kaum mehr in aussichtsreiche Schußpositionen bringen. Die Gäste hingegen konterten eiskalt, so auch in der 85. Minute, als Denis Musik nach toller Einzelleistung des überragenden Hannes Fleischmann auf 1:3 erhöhte. Zwar verkürzte Nikolaos Kiourtidis 2 Minuten später auf 2:3, doch erneut Fleischmann setzte in der 89. Minute den Schlußpunkt zum 2:4-Endstand.
(Quelle: Waiblinger Kreiszeitung )