Zrinski Waiblingen - TSV Nellmersbach 4:4 (3:1)
Der TSV hatte sich gegen Zrinski viel vorgenommen. Doch meisten kommt es dann ganz anders, denn bereits nach einer Spielminute schoß Zeljko Pejic unbehindert zur 1:0 Führung in die Maschen.
Kurz darauf wurde Hannes Fleischmann im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß hielt Zrinskis Torhüter Adis Letic gegen Adis Skenderovic gekonnt. Nur drei Minuten später erzielte Frano Knezovic nach einem Freistoß freistehend das 2.0. Die Gäste versuchten Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Skenderovic hatte in der 35. Minute Pech, als sein Kopfball nur den Pfosten traf.
Dann wieder ein Rückschlag: Pejic nutzte per Kopf ein Mißverständis in der Nellmersbacher Abwehr zum 3:0 aus.
Danach wurde es nochmal hektisch. Kresimir Vidackovic sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte und Nellmersbach kam in der 45. Minute nach einem Freistoß von Tim Böhringer durch Skenderovic zum 1:3 Anschlußtreffer.
Trainer Andreas Lang setzte in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte und wechselte Andreas Salzmann als dritten Stürmer ein. Dadurch eröffneten sich den Gastgebern Konterchancen. Eine dieser Chancen nutzte Pejic in der 60. Minute zum 4:1. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Waiblinger etwas nachlässig. Dies nutzte Hannes Fleischmann mit einem Doppelschlag (65./66.) zum 3:4 aus. Der TSV machte nun mächtig Druck, scheiterte aber immer wieder am guten Torwart Letic und an der aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr Zrinskis. Dennoch erzielte Adis Skenderovic in der 75. Minute den längst verdienten 4:4 Ausgleich. Dabei blieb es auch bis zum Schluß, obwohl Hannes Fleischmann in der Schlußminute noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. Das war's. Das dachten auch die 200 Zuschauer. Denkste - Nach einer verbalen Attacke Pejic's gegen den gut leitenden Schiedsrichter zeigte er dem Waiblinger Stürmer noch nach dem Schlußpfiff die rote Karte.
Nach einer verschlafenen ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft Moral und erkämpfte sich im zweiten Durchgang noch ein Unentschieden.